Nachhaltigkeit startet mit der Frage “Wofür sind wir da?”

Welche Hürden sind zu meistern, um Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Denken, Handeln und Entscheiden von Unternehmen und Organisationen noch wirksamer zu etablieren? Um sich dieser Frage anzunähern, habe ich besonders die Verwaltung in Kommunen bzw. lokale Unternehmen vor Ort im Blick als prägnante Vorbilder.

Einerseits sind bereits viele Unternehmen und Verwaltungen bereits aktiv. Unter dem Motto Nachhaltigkeit werden Initiativen geplant, umgesetzt oder weiterentwickelt. Gleichzeitig sind viele bereits durch die bestehenden Pflichtaufgaben und Krisenbewältigungen (z.B. Corona, Energieengpass, Pesonaldefizite) an ihrer Leistungs- und Belastungsgrenze angekommen. Führungskräfte und Beschäftigte fühlen sich eher als Getriebene im Alltagsgeschäft. Notwendige Ressourcen zum “lustvollen” Umgang mit der Komplexität und Ungewissheiten in Nachhaltigkeitsthemen können kaum aktiviert werden.

Wie also könnte mehr Kraft, Mut und Energie für eine nachhaltige Zukunftsentwicklung in Unternehmen und Verwaltungen spürbar werden?

Der erste und oft entscheidende Schritt startet mit der Frage “Wofür sind wir eigentlich da?”. Das Ziel kann nicht die eine richtige und von allen akzeptierte Antwort sein. Viel wichtiger ist der Dialog innerhalb der Verwaltung bei dem kontroverse Standpunkte sichtbar werden. Unterschwellige Muster und unbewussste Regeln zeigen sich, die hilfreich wirken bzw. Probleme verstärken können. Individuelle und bereichsbezogene Sichtweisen ergänzen sich bzw. stehen im Widerspruch zueinander.

Diese Unterschiede zu sehen, klar zu benennen und nebeneinander stehen lassen zu können, sind die Quelle für ein starkes Selbstbewusstsein. Jetzt öffnen sich Räume für eine selbstkritische Analyse der Ist-Situation, über die in der Vergangenheit etablierten Gewohnheiten und für die zukünftigen Entwicklungsschritte. Die Beschäftigung mit dem Wofür klärt eine nachhaltige Zusammenarbeit in der Gesamtorganisation und schafft nachhaltige Ergebnisse für Kommune, Bürger und Gesellschaft.

Eröffnen Sie zum Beispiel eine interaktive Zukunftswerkstatt mit ihrem Führungsteam oder einem repräsentativen Ausschnitt aus ihrer Organisation. Sie erarbeiten sich ein organisationales Selbstbewusstsein und den jetzt Entwicklungsschritt in Richtung mehr Nachhaltigkeit nach innen und aussen. Wir unterstützen Sie gerne mit funktionierenden Methoden, inspirierenden Konzepten und ermutigenden Erfahrungen.